Welche verschiedenen Versicherungsarten gibt es für Unternehmen in der Schweiz?

Dernière mise à jour : 1 avr. 2021

In Anbetracht der Risiken in der Geschäftswelt muss jedes Unternehmen eine Versicherung abschliessen. In der Schweiz gibt es zwei Hauptkategorien von Versicherungen: Sozialversicherungen und betriebliche Versicherungen. Einige dieser Geschäftsversicherungen sind obligatorisch, andere sind optional, abhängig vom rechtlichen Status des Unternehmens. Es muss zwischen Einzelunternehmen, Aktiengesellschaften AG und Gesellschaften mit beschränkter Haftung GmbH unterschieden werden.



Was ist eine Geschäftsversicherung?


Unternehmen sind nicht vor Risiken geschützt. Es ist daher unerlässlich, einen Weg zu finden, das Unternehmen gegen die Risiken zu schützen. Aus diesem Grund bieten Versicherungsgesellschaften Unternehmern eine für verschiedene Risiken geeignete Geschäftsversicherung an.



Wir können die Unternehmensversicherung als ein System definieren, das ein Unternehmen vor Verlusten schützt, die mit dem Auftreten eines bestimmten Risikos verbunden sind. Neben der Absicherung von Unternehmen gegen Risiken spielt die Versicherung auch eine Rolle als Investor in der Volkswirtschaft, indem sie Investitionen fördert.



Versicherungsarten für Einzelunternehmen in der Schweiz


Inhaber von Einzelunternehmen machen sich viel mehr Gedanken über die Sozialversicherung. Bei der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz sind einige dieser Versicherungen obligatorisch, andere sind freiwillig.



Obligatorische Sozialversicherung für Einzelfirmen



Zum einen haben wir die AHV (Alters- und Hinterlassenenvorsorge). Dies ist der wesentliche Teil der Schweizer Altersvorsorge. Diese Versicherung ist unentbehrlich und sichert die physiologischen Bedürfnisse einer versicherten Person im Falle der Pensionierung oder des Todes. Die AHV garantiert das Existenzminimum im Falle eines Verlustes durch Alter oder Tod. Sie ist für die Auszahlung von Leistungen an ältere Menschen zuständig. Diese Leistungen sind abhängig von der Höhe des zuvor erzielten Einkommens und der Dauerhaftigkeit des Beitrags. Alle Personen, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten, sind grundsätzlich verpflichtet, sich bei der AHV anzumelden.



Dann haben wir die IV (Invaliditätsversicherung). Der Ursprung dieser Versicherung lässt sich bis ins Jahr 1925 zurückverfolgen. Die IV ist eine Pflichtversicherung für Unternehmen. Es gilt für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und für alle Personen, die in der Schweiz erwerbsmässig tätig sind. Für Schweizer Staatsangehörige und Mitglieder der Europäischen Gemeinschaft bleibt die IV jedoch fakultativ. Der Zweck der Invaliditätsversicherung ist die Absicherung von Versicherten, die invalide geworden sind, sei es durch Sach- oder durch Geldleistungen.



Schliesslich gibt es noch die KTG (Verdienstausfallentschädigung oder Krankentaggeldversicherung). Sie wurde während des Ersten Weltkriegs eingeführt. Die Aufgabe der KTG ist es, einen Teil des Gehaltsausfalls während der Dienstzeit zu decken. Es ist zu beachten, dass wir auch zwischen Vaterschaftsgeld, Militär- oder Zivilverdienstausfallgeld und Mutterschafts- und Adoptionsgeld unterscheiden.



Freiwillige Versicherung für Einzelfirmen



Die drei oben vorgestellten Versicherungsarten sind Teil der ersten Säule des Sozialversicherungssystems in der Schweiz. Nur die erste Säule ist für Einzelunternehmen obligatorisch. Die beiden anderen sind die berufliche Vorsorge (zweite Säule) und die persönliche Vorsorge (dritte Säule). Im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen die verschiedenen Versicherungsarten für Gesellschaften des Typs AG oder GmbH vor.



Ich möchte eine Versicherung abschliessen



Die verschiedenen Arten von Versicherungen für Unternehmen wie AG oder GmbH


Wie bei Einzelunternehmen sind einige Versicherungen für Kapitalgesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung obligatorisch, andere sind optional.



Pflichtversicherungen für Unternehmen des Typs AG oder GmbH



Neben der ersten Säule (AHV, IV, EO) des schweizerischen Versicherungssystems sind Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung verpflichtet, Beiträge an die berufliche Vorsorge zu leisten. Die Inhaber von Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung müssen als Arbeitnehmer ebenfalls eine Unfallversicherung abschliessen.



Die betriebliche Altersvorsorge ist die 2 Säule der Sozialversicherung. Sie wird vom Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eingerichtet. Sie richtet sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Dies ist ein Gesetz, das die Mindestvorschriften festlegt, die ein Pensionsfonds für die betriebliche Altersvorsorge einhalten muss.



Die Unfallversicherung hingegen ermöglicht es dem Versicherten, sich gegen Arbeitsunfälle zu schützen. Es handelt sich also im Wesentlichen um eine Berufshaftpflichtversicherung, deren Zweck es ist, Arbeitnehmer und Unternehmen zu schützen.



Optionale Versicherungen für Unternehmen des Typs AG oder GmbH



3 vues0 commentaire